Gesunde Ozeane & Unsere Verantwortung

Das Meer ist für mich ein wunderbarer Ort voller Schönheit und Magie. Geheimnisvolle Lebewesen und Unterwasserlandschaften bieten mir einen Erlebensraum, um mich selbst und die Natur immer wieder neu zu entdecken. Durch das Freitauchen bin ich mit dieser Welt im Einklang.

"Wo ist es zum tauchen am schönsten? Überall, vor 50 Jahren...."

Doch diese Welt ist bedroht. Ich sehe die Folgen überall, wo ich hingehe. Und die Erzählungen anderer Tauchern sind überall gleich. Die Unterwasserwelt hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert, viele Orte sind verödet. Silvia Earle, eine bekannte Meeresforscherin und Aktivistin, antwortet auf die Frage, wo es am Schönsten zum Tauchen sei: „Überall, vor 50 Jahren ...“.

Eine Studie der Ellen MacArthur Foundation hat z.B. ergeben, dass es bis zum Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Ozean geben wird.

Es ist jetzt Zeit zu handeln. Ich will in einer Welt leben, in der wir alles dafür tun, um diese schöne Welt zu erhalten und das Leben im Einklang mit der Natur zu einer unserer höchsten Prioritäten machen.

Meeresschutz beginnt vor unserer Haustüre und mit allen, die verstanden haben, dass es jetzt an der Zeit ist, schnell etwas zu verändern. Unabhängig davon, wer die meiste Schuld oder die größte Verantwortung für die akute Bedrohung des Lebensraumes Ozean hat. Es bringt nichts nur zu verurteilen, sondern wir können unsere Energie dafür nutzen selbst aktiv zu werden, uns zusammen tun, neue Ideen zusammenkommen lassen, Synergien entstehen  lassen, um das Meer somit immer effektiver zu schützen und damit zu erhalten.

​Es geht um weit mehr als einen wunderschönen und magischen Lebensraum zu bewahren. Es geht um unser eigenes Überleben als Menschheit, um unsere Fähigkeit und Bereitschaft zu sehen, was wirklich wertvoll ist im Leben. Und zu erleben, wie eine intakte Natur unser Leben auf diesem Planeten unendlich wertvoller macht.

Wie können wir etwas verändern?

Es gibt viele Herausforderungen, die das Meer betreffen: Vermüllung, Überfischung, Übersäuerung, Zerstörung von Küstenstreifen, destruktive Fischzucht, Lärmverschmutzung, etc… Man könnte meinen, das es viel zu viele Baustellen gibt um überhaupt noch etwas zu tun. Wie fangen wir also an? Wie mit jeder Idee die wir in die Tat umsetzen. Wir fangen mit kleinen Schritten an und jeder kann damit einen Teil zur großen Veränderung beitragen. Durch unsere vielen kleinen Handlungen akkumulieren wir nicht nur die Ergebnisse, wir schaffen auch Bewusstsein für  die Situation. Und erreichen und inspirieren damit immer mehr Menschen, die ebenfalls etwas tun wollen. Ein Welleneffekt, der sich über die ganze  Welt ausbreitet. Es passiert jetzt schon.

Sei Teil der Lösung - Werde jetzt aktiv!

Was können wir tun? Hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, wie du jetzt gleich anfangen kannst aktiv zu werden.

  1. Meine persönlichen 8 Tipps um das Meer zu schützen findest du hier.

  2. Meeresschutz beginnt vor unserer Haustüre! Packe mit an und komme zum Dreisam Cleanup ​in Freiburg! Oder schaue nach einem Cleanup in der nähe deines Wohnortes.

  3. Trete einer Organisation bei, die sich um den Schutz der Meere kümmert wie z.B. Sea Shepherd oder Greenpeace.

  4. www.codecheck.info - Produkte checken und gesund Einkaufen, auch bezüglich Mikroplastik. Und hier die Studie zu Mikroplastik in Kosmetika vom BUND.

  5. Esse veganes Sushi z.B. bei "Wo ist der Fisch? Sushi" in Freiburg.

  6. Falles es dir wichtig ist, immer noch Fisch zu essen, richte dich beim Einkauf nach dem Greenpeace Fischratgeber (immer mal wieder nach updates checken!)

  7. Leben ohne Müll - Infos auf Utopia.de

  8. Lerne Freitauchen Auf diese Art und Weise Teil des Wassers zu sein, ist eine wunderbare Erfahrung und motiviert unheimlich diesen wunderbaren Lebensraum zu erhalten.

30 Days of Wearing My Trash - Rob Greenfield   :D

Daniel Bichsel Coaching & Freediving supports the SDGs.