Unterwasserwelten Camp 2017 - 7 Tage Abenteuer vor unserer Haustüre

August 30, 2017

"Jedes Gewässer birgt seine eigenen Geheimnisse. Diese gemeinsam zu entdecken, mit der Welt zu teilen und somit zu deren Erhalt beizutragen - das ist die Vision, die uns antreibt."

Daniel Bichsel, Initiator und Projektleiter des Unterwasserwelten Camp

 

Direkt vor unserer Haustüre gibt es eine Welt, die für die meisten von uns verborgen ist und bleibt. Es sind die Seen und Flüsse unserer Region, die voller Lebewesen und faszinierender Unterwasserlandschaften sind.

 

Vom 17. August bis zum 24. August sind die Teilnehmer des Unterwasserwelten Camps in diese Welt eingetaucht,  um sie zu erleben, sie in Film- und Foto festzuhalten und haben ihre Geschichte mit der Welt geteilen.

 

Sie haben das Freitauchen gelernt und diese Welt mit nur einem Atemzug erkundet. Sie haben über die Vielfalt unserer heimischen Ökosysteme erfahren und über deren Zusammenhänge mit den Ozeanen. Jetzt nach dem Camp sind sie selbst zu Abenteurern und Botschaftern für die Unterwasserwelt geworden. Und sie werden andere Menschen und die Gesellschaft für diese begeistern und einen großen Beitrag zu deren Schutz und Erhalt leisten.

 

www.abenteuerschwarzwald.com/unterwasserwelten

 

Das Team

 

 

 

 

Tag 1

 

Der erste Tag im Unterwasserwelten Camp!

Auf dem Programm: Ankommen, Ausrüstung anprobieren, Atmung vertiefen. Der PADI Freediver Kurs mit Daniel Bichsel - Coaching & Freediving hat begonnen und die Teilnehmer sind bereit für den ersten Wassertag!

 

 

Vielen Dank an Joe von Joe's Tauchschule für den Support mit zusätzlicher Ausrüstung!

 

Tag 2

 

Anna und Mohammad berichten aus dem Unterwasserwelten Camp:

 

Heute sind wir sehr früh aus unseren Schlafsäcken gekrochen und haben den Morgen mit einer Mediation und leckerem Frühstück begrüßt. Gestärkt gingen wir ins Freibad um unsere Theorie umzusetzen, die wir im vorher im PADI Online Kurs und im Camp gelernt haben. Also ab ins Wasser!

Als erstes hieß es im Wasser liegen und Luft anhalten so lange es geht. Wir waren überrascht wie lange das war.
Nach einer Mittagspause ging es in die Tiefe: im Springerbecken mit Druckausgleich fünf Meter tief tauchen. Plötzlich wurden wir von einem Gewitter überrascht, aber wir haben diese Pause zum „Lufttauchen“ genutzt ;-) 

 

 

Tag 3

 

Sophie und Nikolaj berichten vom Unterwasserwelten Camp

 

Am dritten Tag unseres Tauchcamps ging es ab zum Apostelsee für den Freiwassertag des PADI Freediver Kurs. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt, da wir nun den Komfort des türkisenen Chlorbeckens verlassen und zum ersten Mal ein offenes Gewässer erkunden würden.

Am See angekommen teilten wir uns in Gruppen auf und während die eine Gruppe mit Daniel ins Wasser ging, wurden die Anderen von der Filmcrew in die Bedienung der Kameras eingeführt. Um uns erstmal vorsichtig an die neuen Gegebenheiten im See zu gewöhnen, starteten wir mit der „free immersion“ Technik, bei der man sich aufrecht am Seil nach unten zieht und darauf achtet ruhig zu bleiben und regelmäßig Druckausgleich zu machen. Anschließend übten wir den sogenannten „duck dive“, also das kopfüber Abtauchen entlang des Seils.

 

Nachdem wir diese Techniken sicher beherrschten, lernten wir noch einige wichtige Fertigkeiten die man können sollte um sicher Apnoe zu tauchen: Wie reagiert man wenn die Maske abrutscht? Oder man einen Krampf im Bein hat und nur noch mit den Armen auftauchen kann? Und natürlich lernten wir, wie man seinen Buddy rettet falls diese/r in der Tiefe einen Blackout bekommen sollte. Alles gar nicht so einfach, aber mit ein bisschen Übung klappte es dann doch!

 

Nach einer wohlverdienten Pause mit leckerem Picknick am See ging es noch mal ab ins Wasser fürs Tieftauch-Training, bis 16 Meter Tiefe! Eine ganz schöne Herausforderung. Anfänglich hatten wir alle etwas Respekt, denn im See gab es statt dem rettenden Beckenrand nur eine Boje. Außerdem war das Wasser zu trüb um den Boden zu sehen, was zunächst etwas unheimlich war, aber uns mit der Zeit nichts mehr ausmachte.

 

Zum Abschluss setzten wir uns noch mit Aaron Pfeffel zusammen, der uns eine Einführung in die Süßwasserökologie gab und uns mit Tests die Wasserqualität des Apostelsees untersuchen ließ. Wie von einem oligotrophen See zu erwarten, fanden wir eine hohe Sauerstoffkonzentration und eine geringe Phosphatkonzentration.

 

Tag 4